Auf die Veröffentlichung der Briefe anlässlich der Kündigung des freitag-Redakteurs Ingo Arend auf meinem freitag-blog schrieb Jakob Augstein folgenden Kommentar:
»Lieber Ingo Stützle,
es ist sicher ungewohnt, dass solche Themen öffentlich behandelt werden. Ich finde es aber, wie Sie, richtig.«
Nun scheint die »repressiven Toleranz« (Marcuse) ausgereizt. Der blog wurde samt Kommentaren gelöscht. Davor hatte sich der freitag aber natürlich noch Lob aus der bloggerInnen-Welt abgeholt: bemerkenswert offen und trasparent sei der freitag. Jetzt findet sich der gelöschte blog nur noch hier und (noch) bei google.
Wie heißt es so schön bei Karl Marx:
»Die ›Idee‹ blamierte sich immer, soweit sie von dem ›Interesse‹ unterschieden war.« (MEW 2, 86)
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4 Kommentare
Auch die taz berichtete vom Sparkurs beim freitag.
Nicht nur der Blog über Ingo Ahrend wurde gelöscht. Auch mir wurde vom Freitag der Zugang zu meinem Blog gesperrt. Mein Blog ist auch für meine Leser nicht mehr zu öffnen.
Warum?
“Was aber versichert Herr Augstein seinen Lesern? Das hier:
Was die Nutzungsrechte angeht ist unsere Haltung klar. Die Online-Rechte brauchen wir, das geht gar nicht anders. Alle weiteren Rechte bleiben beim Blogger”
Stimmt ja leider nicht.
Die Übersichtseite mit allen Artikeln, welche mit Freitag getaggt wurden, ist ebenfalls nicht mehr abrufbar.
http://www.freitag.de/community/blogs/themen/freitag
Laut meedia verlässt der Geschäftsführer Detlev Hustedt zum Ende des Monats den Freitag. Es scheint sich ja einiges zu tun, beim Freitag.
Ein Trackback
[...] bereits Anfang März diesen Jahres aus dem Blog gelöscht worden ist, und zwar, wie ich lese,[1][2] wohl auf Betreiben des Freitag-Herausgebers Jakob Augstein hin. In den Kommentaren wird ein [...]